"Von Kehl nach Ettenheim"

Ende 1985 habe ich meine erste eigene Wohnung bezogen. Sie hatte einen großen, trockenen Keller, von dem mir meine damalige Freundin und jetzige Frau eine Ecke für eine Modelleisenbahn "zur Verfügung" stellte. Soweit - so gut.

geschichte anlage1 02Mein Vater hatte in den 60er Jahre mit TRIX EXPRESS angefangen, konnte die Anlage aber aus Platzmangel nie fest aufbauen. Nach kurzer Überredungszeit "vererbte" mir mein Vater seine TRIX EXPRESS Sachen und sein gesamtes Zubehör - somit war der Grundstein für meine erste Anlage gelegt.

Anfang 1986 war der Gleisgeschichte anlage1 03plan, damals noch mit Bleistift, Lineal und Zirkel auf ein großes Blatt Papier gemalt, fertig. Die Grundidee lieferte der Gleisplan Nummer 26 aus dem TRIX H0 Ratgeber Seite 63. Das Gleisoval wurde, im Gegensatz zur Vorlage, zweigleisig ausgeführt, der Bahnhof etwas vergrößert, die Gleise auf der oberen Platte endeten in einem Kopfbahnhof und auf dem linken Anlagenschenkel wurde ein Rangierbahnhof eingeplant, der später noch mit einer, im Eigenumbau hergestellten, Märklin Drehscheibe überbaut wurde. Leider ist ein Gleisplan dieser Anlage nicht mehr verfügbar.

geschichte anlage1 07Die Anlage hatte eine Breite von 4,20 Meter und eine Tiefe von 2,50 Meter. Der Unterbau bestand außen aus einem Ring von Balken, mit einem Gitter aus Rauhspund in der Mitte. Belegt wurde das ganze mit Spanplatten (Fußbodenverlegeplatten). Zur Geräuschdämmung wurden auf die Spanplatten 10 mm starken Styropor-Platten gelegt.

Weil die Anlage direkt an der geschichte anlage1 03Wand des Kellers stand, wurden an den Beinen der Balken Rollen montiert. Somit konnte die ganze Anlage bei Betriebsunfällen und zur Wartung von der Wand abgezogen werden.

Leider führten diese Bewegungen, sowie Mängel im Unterbau dazu, das die Anlage in der Mitte langsam absackte. Das hatte zur folge, das Wagen, die im Bahnhof abgekoppelt wurden, immer in die Anlagenmitte rollten. Mitte 1995 wurde diese Neigung leider so stark, das ich mich entschloß, diese Anlage abzubauen und eine neue in Angriff zu nehmen.

Geblieben ist von dieser Anlage nur die Erinnerung und die Bilder.

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