Um den Betrieb der Trixfurter Eisenbahngesellschaft zu steuern und zu überwachen wird ein Zentralstellwerk am Trixfurter Hauptbahnhof vorgehalten.
 
Von diesem Stellwerk aus wird der Fahrbetrieb sowie alle Weichen und Signale im Bereich des Trixfurter Hauptbahnhof, des Güterbahnhofes, des Betriebswerkes sowie der Trixfurter Rampe und den Ausweichstellen ferngesteuert.
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Die Steuerung des Fahrbetriebes erfolgt aufgrund des einmaligen Gleisaufbaus des System TRIX EXPRESS im gleichzeitigen gemischten Betrieb mit Analog und Digital. Zur Steuerung der analogen Lokomotiven wird seit einiger Zeit ein mobiler Fahrregler der Firma Heißwolf Modellbahnzubehör eingesetzt. Mit diesem Fahrregler lassen sich nach einer kurzen individuellen Anpassung der Parameter an die Lokomotive selbst die alten Perma-Motoren sehr gefühlvoll regeln.
Zur Steuerung des digitalen Lokomotiven wird eine Zentrale aus dem Hause Roco (z21) zusammen mit 3 Handreglern eingesetzt. Da fast ausschließlich nur Decoder der Firma ESU zum Einsatz kommen steht zusätzlich ein LokProgrammer dieser Firma mit separatem Programmiergleis zur Verfügung.
 
stellwerk06Ende 2018 wurde damit begonnen das aus den Anfängen der 2000er stammende TRIX Stellpult zu erneuern. Im laufende Betrieb hatte sich herausgestellt, dass die Steuerung der Weichen, Signale etc. nicht optimal ist da die momentane Stellung der Weiche oder des Signals nicht aus dem Baustein ersichtlich ist. Diese hat gerade nach längeren Betriebspausen und besonders in schlecht einsehbaren Bereich zu vielen Problemen und Unfällen geführt.
 
Nach einer Marktsondierung hat sich der Verstand der T.E.G. entschlossen ein System der Firma Fleischmann zu beschaffen. Das System is fast genauso alt wie das der Firma TRIX. Es bietet aber den Vorteil, dass die Stellung der Weichen und Signale zweifelsfrei angezeigt wird. Test haben ergeben, dass das neue System problemlos mit der alten Technik der Weichen- und Signalantriebe (keine Endabschaltung) des Herstellers TRIX EXPRESS zurechtkommt. Ein weiterer Vorteil der langen Verfügbarkeit am Markt ist das Vorhandensein eines große Pools an gebrauchten Teilen. So hielten sich die Investitionen in Grenzen.
 
An das Planungsbüro "WinRail" wurde der Auftrag vergeben, einen entsprechenden Plan auszuarbeitstellwerk07en. Als dieser Vorlag konnten erste Beschaffungen eingeleitet werden. Nachdem genügend Material im Bestand war wurde mit dem Aufbau des Stellwerkes begonnen. Dazu wurden die einzelnen
Elemente auf eine 6mm starke Kunststoffplatte geschraubt. Danach wurde auf der Unterseite die Stromverteilung für die Funktionsbausteine installiert und angeschlossen.
Anschließend wurde das alte Stellpult der Firma TRIX außer Betrieb genommen und abgebaut. Leider bedeutete das auch eine längere Betriebspause für die T.E.G.
Die neue Grundplatte wurde in das vorhandene Gestell eingepasst und die Kabelverbindungen konnten wiederhergestellt werden. Es wurde aber darauf geachtet das die Grundplatte ohne größere Probleme abnehmbar ist. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die letzten Weichen und Signale an das Stellpult angeschlossen.
 
Inzwischen konnten erste Erfahrungen mit dem neuen Stellpult gesammelt werden. Nach einigen kleinen Optimierungen läuft der Betrieb jetzt reibungslos und auch längere Betriebspausen stellen kein Problem mehr dar.
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